Informationen für Promovierende und Promotionsinteressierte

Informationen für Promovierende und Promotionsinteressierte

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen rund um die Promotion an der Universität Passau.

Promotion

Eine Promotion ist an allen Fakultäten der Universität Passau möglich. Neben der Individualpromotion beispielsweise im Rahmen einer Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter oder als Stipendiatin bzw. Stipendiat, kann das Promotionsvorhaben auch als Teil eines Promotionsprogramms (Graduiertenschulen und -kollegs) durchgeführt werden.

Ein Promotionsvorhaben aufnehmen

Themenfindung und Methode

Zuallererst steht die intensive Auseinandersetzung mit den möglichen Themen für die Dissertation an. Dazu empfiehlt es sich, Seminare zu besuchen, Fachliteratur zu lesen und mit Professorinnen und Professoren sowie Kommilitoninnen und Kommilitonen zu sprechen. Es gilt auszuloten, welches Thema das eigene Interesse weckt und gleichzeitig zielführend für den gewünschten beruflichen Werdegang ist.

Es ist zudem der aktuelle Stand der Forschung zu dem betreffenden Thema zu klären bzw. herauszufinden, inwiefern das Thema überhaupt relevant für die Forschung ist. Dazu können Sie auch auf die Meinung von anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zurückgreifen. Bei betriebswirtschaftlich orientierten Dissertationen ist es wichtig, die praktische Relevanz zu testen. Ein Gespräch mit einer Expertin oder einem Experten aus der Praxis kann hier weiterhelfen. Für primär theoretisch orientierte Dissertationen ist der "Praxistest" kein Muss, allerdings sollten Sie auch diese Frage im Vorfeld klären.

Ob es bereits andere Arbeiten zu der Fragestellung gibt, können Sie in nationalen wie internationalen Datenbanken recherchieren (z. B. auf ProQuest oder auf Deutsche Dissertationsliste GmbH). Bei der Recherche ist es grundsätzlich empfehlenswert, sich von den Bibliothekarinnen und Bibliothekaren bezüglich der effizienten Literaturrecherche beraten zu lassen.

Wenn Sie das passende Thema gefunden haben, gilt es Schwerpunkte zu setzen. Das Thema darf nicht zu umfassend sein, sollte aber auch "genügend hergeben". Zudem sollten Sie sich überlegen, ob die Bearbeitung des Themas innerhalb des zeitlichen Rahmens, den Sie sich gesetzt haben bzw. gesetzt bekommen haben, realisierbar ist.

Nach der Themenfindung sollten Sie sich näher mit der Methodologie befassen. Es ist wichtig, sich darüber klar zu werden, wie die Fragestellung beantwortet werden soll. Dazu müssen Sie sich für eine Methode entscheiden. Diese Wahl fällt naturgemäß sehr fachspezifisch und damit themenbezogen sehr unterschiedlich aus.

Wenn es dann an das Schreiben der Dissertation geht, hilft es, sich Zeitpläne zu erstellen und das Projekt in einzelne Etappen aufzuteilen. Es ist dabei auch wichtig, Pausen einzuplanen.

Regeln guter wissenschaftlicher Praxis

Basis eines jeden wissenschaftlichen Arbeitens an der Universität Passau sind die anerkannten Prinzipien von Wissenschaftlichkeit wie: Ehrlichkeit, die Arbeit lege artis, die Dokumentation der Resultate und das konsequente Anzweifeln aller Ergebnisse.

Entsprechend ihrer gesetzlichen Verantwortung für die Organisation von Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung hat die Universität Passau die Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten erlassen. Diese Regeln sind für alle wissenschaftlich tätigen Mitglieder der Universität Passau verpflichtend und Bestandteil der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Ansprechinstanz rund um Fragen guter wissenschaftlicher Praxis bzw. bei dem Verdacht eines wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist die Ständige Kommission zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

Nutzen Sie den E-Learning-Kurs "Gute Wissenschaftliche Praxis in der Promotion" der Goethe-Universität Frankfurt als Einstieg ins Thema.

Betreuungsperson und Betreuungsvereinbarung

Bei der Suche nach einer Betreuerin oder einem Betreuer empfiehlt es sich, zuallererst herauszufinden, welche Erwartungen Sie selbst an die betreuende Person stellen. Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, können Sie sich auf die Suche begeben. Falls Sie eine Professorin oder einen Professor finden, die bzw. der Ihren Erwartungen zu entsprechen scheint, dann sollten Sie versuchen, sie oder ihn näher kennenzulernen. Besuchen Sie dazu ihre bzw. seine Veranstaltungen und besuchen Sie ihre bzw. seine Sprechstunde. Auch die Professorin bzw. der Professor muss sich für Ihr Thema begeistern können und von Ihnen überzeugt sein.  Am Ende ist es wichtig, dass Sie gut mit der betreuenden Person zurecht kommen, da Sie künftig sehr eng zusammenarbeiten werden.

Es empfiehlt sich, eine Betreuungsvereinbarung abzuschließen. Weitere Informationen zum Thema Betreuungsvereinbarung finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Promotionen in Kooperationen mit Externen

Bitte beachten Sie folgende Hinweise, falls Sie Ihre Promotion in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen oder einer anderen Institution anfertigen:

  • Bitte klären Sie vor Beginn der Promotion mit dem Unternehmen bzw. der externen Institution, ob Sie die Regelungen der Promotionssordnung zum Publizieren (Veröffentlichungen vor Abgabe der Arbeit und Veröffentlichung der fertigen der Dissertationsschrift) einhalten können.
  • Bitte wenden Sie sich vorab an Ihren Promotionsausschuss.
  • Bitte klären Sie generell, wie vertraulich und geschützt die Daten sind, die Sie im Rahmen der Kooperation mit externen erheben/erarbeiten und wie die Ergebnisse veröffentlicht werden dürfen.
  • Das Urheberrecht und die daraus resultierenden Verwertungs- und Nutzungsrechte stehen allein Ihnen als Verfasserin bzw. Verfasser zu. Aber: Sie können anderen Personen/Einrichtungen Nutzungsrechte vertraglich einräumen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihre Rechte  nicht 'versehentlich' abtreten (z. B. indem Sie eine Vereinbarung für eine Sperrfrist mit Blick auf Veröffentlichungen unterschreiben).

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Sabine Wiendl.

Fakultätsspezifische Regelungen

Einzelheiten regeln die jeweiligen Promotionsordnungen der

Bei Fragen zur Promotionsordnung und zum konkreten Ablauf des Promotionsverfahrens wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Promotionsausschüsse bzw. Dekanate.

Organisation und Finanzierung der Promotion

Individuell oder strukturiert - intern oder extern?

Die Promotion lässt sich in Deutschland auf verschiedene Art und Weise angehen. Man unterscheidet zunächst die individuelle von der strukturierten Promotion.

Bei der individuellen Promotion muss alles selbst organisiert werden - beispielsweise die Suche nach einem Thema, die Suche nach einer Betreuerin oder einem Betreuer, der zeitliche Ablaufplan sowie die Finanzierung. Daher erfordert die individuelle Promotion ein hohes Maß an selbständiger Organisation und somit auch an Selbstdisziplin. Strukturierte Programme bieten ein abgestimmtes, strukturiertes Veranstaltungsprogramm für alle Teilnehmende. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, in einer der großen deutschen Forschungsgesellschaften wie z. B. der Max-Planck-Gesellschaft zu promovieren. Diese bieten zumeist sowohl eine individuelle als auch eine strukturierte Promotion an. Oftmals ist dann eine geregelte Finanzierung miteingeschlossen, und es wird ein klarer Anfangs- und Abschlusszeitpunkt gesetzt. Viele Aspekte der Organisation werden den Promovierenden bei der strukturierten Variante daher abgenommen. Andererseits bedeutet das auch deutlich weniger Freiheiten als beim individuellen Modell.

Während strukturierte Programme in der Regel an einer Universität angesiedelt sind, muss besonders bei der individuellen Promotion überlegt werden, wo diese erfolgen soll. Es besteht die Möglichkeit, durch eine enge Einbindung (z. B. Stelle zur Mitarbeit und damit: intern) an einen Lehrstuhl oder eine Professur selbst, in Unternehmen oder auch von zuhause ohne eine enge universitäre oder weitere Einbindung in andere Organisationen (und damit: extern) zu promovieren. Dissertationen können also beispielsweise auch in Unternehmen der freien Wirtschaft angefertigt werden - solange sie zusätzlich von einer Betreuerin oder einem Betreuer an einer deutschen Hochschule betreut werden.

Detallierte Informationen zur Organisation des Promotionsvorhabens können Sie folgendem Informationsblatt entnehmen: Wege zur Promotion

Finanzierungsoptionen

Die Möglichkeiten, die Promotion zu finanzieren, sind vielfältig und reichen von

  • Qualifikationsstellen an einem Lehrstuhl oder einer Professur über
  • Stellen in strukturierten Programme
  • Stellen in Drittmittelprojekten
  • Stipendien
  • Nebenjobs bis hin zur
  • privaten Finanzierung durch Eltern, Partnerinnen bzw. Partner. oder Sie selbst.

Eine Qualifikationsstelle an der Einrichtung, an der auch die Dissertation angefertigt wird, ist neben einem Stipendium einer der häufigeren Wege der Finanzierung. Auf solche Qualifikationsstellen müssen Sie sich in der Regel bewerben. Stipendien werden unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie einer Vielzahl von Stiftungen und Organisationen vergeben. Andere Promovierende finanzieren sich nicht selten über mehrere Nebenjobs, denen sie neben der Promotion nachgehen. Weitere Informationen zu den verschiedenen Arten der Finanzierung können Sie dem folgenden Informationsblatt entnehmen: Wie finanziere ich meine Promotion?

Wichtig bei jeder Form der Finanzierung ist, dass genug Zeit übrig bleibt, um an der Dissertation zu arbeiten. Während dies bei Stipendien häufig problemlos möglich ist, wird es bei all jenen Promovierenden schwieriger, die sich durch Jobs an einem Lehrstuhl, an einer Professur oder anderswo finanzieren müssen. Eine gute Absprache mit dem jeweiligen Arbeitgeber bzw. der jeweiligen Arbeitgeberin ist deswegen immer Voraussetzung, um die Promotion in angemessener Zeit erfolgreich abschließen zu können.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter der Rubrik Förderprogramme.

Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz regelt, wie die Arbeitsverträge für das wissenschaftliche und künstlerische Personal an staatlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zeitlich befristet werden können. Um Kurzbefristungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern zu unterbinden, ist das Wissenschaftszeitvertragsgesetz geändert worden. Die Gesetzesänderung gilt seit dem 17.03.2016. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der DFG.

Abschluss der Promotion

Veröffentlichungspflicht

Bestandteil des Promotionsverfahrens ist die Pflicht zur Veröffentlichung und Verbreitung der Dissertation. Einzelheiten zur Veröffentlichung regeln die jeweiligen Promotionsordnungen der Fakultäten.

Grundsätzlich gilt: Die Publikation der Dissertationsschrift muss innerhalb des in der Promotionsordnung festgelegten Zeitraumes erfolgen. Erforderlich für die Veröffentlichung ist die Druckerlaubnis seitens der zuständigen Gremien bzw. Personen (Imprimatur). Bitte denken Sie daran, diese Druckerlaubnis insbesondere dann erneut einzuholen, wenn Sie die Dissertation gegenüber dem Text, der zur Begutachtung vorgelegen hat, geändert haben. Die Veröffentlichung ist durch die Vorlage von Belegexemplaren nachzuweisen.

Es existieren verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihre Dissertation veröffentlichen können: In allen Fakultäten ist es möglich, der Publikationspflicht durch eine Veröffentlichung im Buchhandel oder auf elektronischem Wege über die Universitätsbibliothek nachzukommen. In einzelnen Fakultäten existieren noch die Möglichkeiten eines Selbstdrucks oder die Veröffentlichung in einer Zeitschrift bzw. Reihe.

Weitere Informationen rund um das Publizieren bietet Ihnen die Universitätsbibliothek. Bitte beachten Sie: Rechtsgültig sind allein die Regelungen der einzelnen Promotionsordnungen. Bitte sprechen Sie vor der Veröffentlichung Ihrer Arbeit oder von Teilen daraus unbedingt mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer.

Publikationsbasierte Promotionen

Bitte wenden Sie sich bei publikationsbasierten Promotionen vor der Veröffentlichung der Dissertation bzw. von Teilen daraus an den zuständigen Promotionsausschuss. Wurden Teile der Dissertation bereits veröffentlicht, kann dies eine spätere Veröffentlichung der Dissertation als Ganzes erschweren. Rechtsgültig sind allein die Regelungen der einzelnen Promotionsordnungen. Bitte sprechen Sie vor der Veröffentlichung Ihrer Arbeit oder von Teilen daraus unbedingt mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer.

Open Access-Veröffentlichungen und OPUS Passau

Unter Open Access ist der kostenfreie, öffentliche und uneingeschränkte Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen über das Internet zu verstehen. Open Access kann einerseits als Alternative zu traditionellen Publikationsmodellen verstanden werden, andererseits als zusätzliche Möglichkeit, bereits gedruckte (Postprint) oder noch zu druckende Publikationen (Preprint) über das Internet zu veröffentlichen.Eine Publikation via Open Access kann Vorteile bieten (wie eine erhöhte Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit, kurze Publikationsdauer, niedrigere Produktions- und Distributionskosten), aber auch Nachteile aufweisen (ggf. ist eine Open Access-Publikation in Ihrem Fachgebiet nicht Standard und oder wird nicht 'gerne gesehen').

Mit dem Dokumentenserver OPUS Passau  können alle Angehörigen der Universität Passau wissenschaftliche Publikationen zu Open Access-Bedingungen veröffentlichen.

Weitere Informationen zu  Open Access und OPUS Passau und zum Open-Access-Publikationsfonds stellt die Universitätsbibliothek bereit.

Bitte beachten Sie: Die unten genannten Hinweise sind unverbindlich. Rechtsgültig sind allein die Regelungen der einzelnen Promotionsordnungen. Bitte sprechen Sie vor der Veröffentlichung Ihrer Arbeit oder von Teilen daraus unbedingt mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer.

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an die Universitätsbibliothek.

Open Access bei geplanter Veröffentlichung im Verlag

Bitte beachten Sie, dass eine Veröffentlichung der Dissertation über Open Access eine spätere Veröffentlichung in einem Verlag erschweren kann. Umgekehrt kann eine Veröffentlichung der Dissertation oder von Teilen daraus in einem Verlag bzw. in einer Zeitschrift oder Reihe eine spätere Open Access-Publikation behindern. Bitte klären Sie vor der Vertragsschließung mit dem Verlag/Herausgeber, ob eine Open-Access-Publikation zusätzlich möglich ist, bzw. bitte informieren Sie den Verlag oder den Herausgeber vor Vertragsschließung über die bereits erfolgte Veröffentlichung.

Bitte beachten Sie: Rechtsgültig sind allein die Regelungen der einzelnen Promotionsordnungen. Bitte sprechen Sie vor der Veröffentlichung Ihrer Arbeit oder von Teilen daraus unbedingt mit Ihrer Betreuerin bzw. Ihrem Betreuer.

Promotionen in Kooperationen mit Externen

Bitte beachten Sie folgende Hinweise, falls Sie Ihre Promotion in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen oder einer anderen Institution anfertigen:

  • Bitte klären Sie vor Beginn der Promotion mit dem Unternehmen bzw. der externen Institution, ob Sie die Regelungen der Promotionssordnung zum Publizieren (Veröffentlichungen vor Abgabe der Arbeit und Veröffentlichung der fertigen der Dissertationsschrift) einhalten können.
  • Bitte wenden Sie sich vorab an Ihren Promotionsausschuss.
  • Bitte klären Sie generell, wie vertraulich und geschützt die Daten sind, die Sie im Rahmen der Kooperation mit externen erheben/erarbeiten und wie die Ergebnisse veröffentlicht werden dürfen.
  • Das Urheberrecht und die daraus resultierenden Verwertungs- und Nutzungsrechte stehen allein Ihnen als Verfasserin bzw. Verfasser zu. Aber: Sie können anderen Personen/Einrichtungen Nutzungsrechte vertraglich einräumen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihre Rechte  nicht 'versehentlich' abtreten (z. B. indem Sie eine Vereinbarung für eine Sperrfrist mit Blick auf Veröffentlichungen unterschreiben).

Bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Sabine Wiendl.

Sie planen, nach Passau zu kommen oder sind gerade angekommen? Der Konvent der wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kann Ihre erste Anlaufstelle für viele kleine Fragen des Alltags sein: Immatrikulation, Campus Card und vieles mehr. Auf den Seiten des Konvents finden Sie weitere Informationen.

Ihre Ansprechperson

Dr. Stefan Halft
Dr. Stefan Halft
Raum N12 109
Nikolastraße 12
Tel.: +49(0)851/509-1593