Reisekostenzuschuss der Universität Passau

Reisekostenzuschuss der Universität Passau

Auf dieser Seite informieren wir Sie über den Reisekostenzuschuss der Universität Passau, d.h. über die

Förderkriterien

Sie müssen insbesondere folgende vier Kriterien erfüllen, um grundsätzlich einen Antrag auf Reisekostenzuschuss beim Graduiertenzentrum stellen zu können:

  1. Sie sind Mitglied des Passauer Graduiertenzentrums.
  2. Die bereiste Veranstaltung wird von einer anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung ausgetragen.
  3. Sie leisten einen aktiven Eigenbeitrag auf der Veranstaltung (z.B. Präsentation, Vortrag).
  4. Sie reichen Ihren Antrag ein, bevor Sie Ihre Reise beginnen.

Höhe der Beihilfe

Im Regelfall werden 2/3 der Reisekosten vom Graduiertenzentrum gefördert. Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

  1. Es ist keine Aufstockung von Reisebeihilfen aus Lehrstuhlmitteln möglich. Wenn dienstliche Reisen durch Reisebeihilfen unterstützt werden, muss mindestens 1/3 der Reisekosten privat finanziert werden (Beschluss der Universitätsleitung vom 8. Dezember 2015).
  2. Die restlichen 1/3 der Gesamtausgaben können nur mit speziell hierfür eingeworbenen Drittmitteln finanziert werden (z.B. DAAD-Mittel). Hinweis: Etwaige private Ausgaben im Rahmen des Eigenanteils können ggf. steuerlich abgesetzt werden.
  3. Mittel der Universitätsfrauenbeauftragten können nicht mit der Reisekostenbeihilfe des Graduiertenzentrums kombiniert werden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur Ko-Finanzierung an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner im Graduiertenzentrum.

Antragstellung

Die Antragstellung muss vor Reiseantritt erfolgen. Wenn Sie einen Antrag auf Reisekostenzuschuss beim Graduiertenzentrum stellen wollen, benötigen Sie folgende Formulare bzw. Unterlagen:

  • Antrag auf Reisekostenzuschuss (engl. version Application for a Travel Grant)
  • Stellungnahme der Erstbetreuerin bzw. des Erstbetreuers
  • Antrag auf Genehmigung einer Fortbildungsreise: Dieses Formular richtet sich ursprünglich nur an Beschäftigte der Universität Passau, muss jedoch nunmehr von allen Antragstellerinnen und Antragstellern eingereicht werden. Alle nicht an der Universität Passau Beschäftigten finden hier eine Anleitung zur korrekten Bearbeitung des Formulars, wobei gelb markierte Felder auszufüllen und rot durchgestrichene zu ignorieren sind. Unabhängig davon, ob an der Universität Passau beschäftigt oder nicht, kreuzen bitte alle Antragstellerinnen und Antragsteller unbedingt "Fortbildungsreise" und "Finanzierung zu Lasten des Projektes 409040" an.
  • einen wissenschaftlichen Lebenslauf
  • einen Abstract, in dem Sie kurz darlegen, worin die besondere, eigenständige und neue Forschungsleistung besteht, die eine Teilnahme an gerade dieser Konferenz sinnvoll macht
  • einen Nachweis über die Teilnahme (z.B. Einladungsschreiben)

Wichtige Details zur Antragstellung entnehmen Sie bitte außerdem den Richtlinien der Universität Passau über die Gewährung von Reisekostenzuschüssen.

Bitte beachten Sie zudem das Merkblatt zu Dienst- und Fortbildungsreisen. Informationen zu Tage- und Übernachtungsgeldern außerhalb Deutschlands erhalten Sie in folgender Übersicht.

Abrechnung

Bitte richten Sie den Antrag auf Erstattung der Reisekosten (Abrechnung) spätestens sechs Monate nach der Veranstaltung direkt an die Personalabteilung (Frau Roswitha Kühberger). Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

  • Antrag auf Erstattung der Reisekosten
  • alle Belege über alle Kosten, die Sie abrechnen möchten inkl. Boarding-Pässe bei Flügen und abgestempelte Fahrkarten bei Zugfahrten
  • Antrag auf Genehmigung einer Fortbildungsreise (von der Personalabteilung genehmigte Fassung im Original)
  • Teilnahmezertifikat oder gleichwertige Bestätigung der Veranstalterin bzw. des Veranstalters, die belegt, dass Sie tatsächlich aktiv an der Veranstaltung teilgenommen haben, d.h. dass Sie beispielsweise den Vortrag gehalten oder das Poster präsentiert haben
  • Wenn Sie Ihre Reise privat verlängert haben: Belege darüber, dass durch Ihren Privataufenthalt keine Mehrkosten für die Universität entstanden sind

Fristen

Die Antragstellung muss vor Reiseantritt erfolgen. Das bedeutet nicht, dass der Antrag bereits vor der Reise bewilligt sein muss, sondern nur, dass er vorher bei der Geschäftsstelle des Graduiertenzentrums eingegangen sein muss. Abrechnungen müssen bis spätestens sechs Monate nach der Teilnahme bei der Personalabteilung eingereicht werden.

Formale Kriterien

Bitte reichen Sie alle Unterlagen per Post oder Fax einseitig bedruckt, ungeheftet und versehen mit Originalunterschrift bei der Geschäftsstelle des Graduiertenzentrums ein (mit Ausnahme der Abrechnungsunterlagen, die bei der Personalabteilung einzureichen sind). Ab sofort werden alle Anträge, die doppelseitig und/oder geheftet eingereicht werden, mit der Bitte um Überarbeitung zurückgegeben.

Zusätzliche Hinweise

  • Die Anzahl der Anträge pro Person ist nicht begrenzt, d.h. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler können mehrere Anträge für unterschiedliche Veranstaltungen stellen.
  • Es ist möglich, eine Fortbildungsreise mit einem Privataufenthalt zu koppeln, wenn dadurch keine Mehrkosten für die Universität entstehen. Entsprechende Belege (z.B. Vergleich von Flugkosten) sind dem Antrag und spätestens der Abrechnung beizufügen. Bitte weisen Sie auf dem Antrag aus, welche Tage Sie privat verbracht haben.

Aufgrund der Überlastung der Geschäftsstelle kann es derzeit zu Verzögerungen in der Bearbeitung Ihrer Anträge kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Kontakt

Ramona Huber
Ramona Huber

Raum N12 107
Nikolastraße 12

Tel.: +49 851 509-1590 Ramona.Huberatuni-passau.de Website
Martina Obermeier

Raum N12 107
Nikolastraße 12

Tel.: +49 851 509-1591 Martina.Obermeieratuni-passau.de Website

Gute wissenschaftliche Praxis

Basis eines jeden wissenschaftlichen Arbeitens an der Universität Passau sind die anerkannten Prinzipien von Wissenschaftlichkeit. Satzung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und für den Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten

Eine Ergänzung und Aktualisierung der Empfehlungen zur "Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" wurde 2013 von der DFG verabschiedet.