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EIT ruft zwei neue Innovationsgemeinschaften zu den Themen "Urbane Mobilität" und "Mehrwert in der Fertigung" aus

Am 5. Dezember 2018 hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) zwei neue Innovationsgemeinschaften "EIT Urban Mobility" und "EIT Manufacturing" ins Leben gerufen.

Am 5. Dezember 2018 hat das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) zwei neue Innovationsgemeinschaften "EIT Urban Mobility" und "EIT Manufacturing" ins Leben gerufen.
 
Damit wurden seit 2010 in Europa acht große Innovationscluster (KICs) in den Bereichen Energie, Klima, Informationstechnologien, Rohstoffe, Gesundheit, Lebensmittel, Mehrwert in der Fertigung sowie Urbane Mobilität gegründet. Alle KICs haben auch ein Standbein in Deutschland. Die Aufbauphase jedes neuen KICs unterstützt das EIT mit einer Zuwendung in Höhe von bis zu 4 Millionen Euro ("Start-up Grant"). Eine schrittweise Erhöhung der jährlichen Förderung von bis über 80 Millionen Euro ist möglich.
 
Das Konsortium MOBiLus wird das "EIT Urban Mobility" aufbauen. Es umfasst 48 Partner aus 15 Ländern mit starker deutscher Beteiligung, darunter BMW Group, Siemens, Volkswagen Truck & Bus, Unternehmer TUM, die TU München, NFF, Fraunhofer Society sowie die Städte Hamburg und München. Gewinner des "EITManufacturing" ist das Konsortium "Made by Europe", das 50 Partner aus 17 Ländern vereint. Deutsche Partner sind die TU Braunschweig und TU Darmstadt, das Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, das Bremer Institut für Produktion und Logistik, Festo, KUKA, Siemens, Stryker und Volkswagen. 
 
Die "Knowledge and Innovation Communities", kurz KICs, sind große europäische Konsortien, in denen sich Hochschulen, Forschungsorganisationen, Industrie und Regionen zusammenschließen, um gezielt neue Ideen für Produkte, Verfahren und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Aus ihnen gingen bisher europaweit 1.700 Hochschulabschlüsse und mehr als 600 neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren hervor. Insgesamt konnten mit 890 Millionen Euro Investitionsmittel über 1.250 Start-ups unterstützt und mehr als 6.100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

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| 10.01.2019